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Die Isolierklebestöße:
Allgemeines:
In der Signaltechnik wird heute überwiegend mit Gleisstromkreisen gearbeitet, dazu dienen die Eisenbahnfahrschienen als Stromleiter. An den Grenzen der einzelnen Blockabschnitte wird der Gleisstromkreis mittels der Fahrschienen mit einem ISO-Stoß unterbrochen.
Mit dem Mehrkomponentenkleber für die Klebeverbindungen der ISO-Stöße erreichen sie eine hohe Festigkeit. Die früher hergestellten Isolierstöße bestanden aus Holz- und Pressholzlaschen, sie wurde ausgetauscht gegen äußerst stabile Stahllaschen. Die unterschiedlichen Temperaturen und die daraus resultierenden Lücken der Isolierstöße verursachten eine große Beschädigung der Stöße und somit hatten diese auch einen hohen Unterhaltungsaufwand. Die neuen Isolierklebestöße S und MT haben sich als sehr zuverlässig erwiesen. Beide ISO-Stoßarten unterscheiden sich hauptsächlich durch die Herstellungsweise und dadurch ergibt sich die unterschiedliche Art und Weise der Kraftaufnahme bzw. Übertragung. Beim S-Stoß verläuft die Übertragung der Kräfte von den Schienenenden auf die Laschen durch die Klebekraft des Kunststoffklebers und der eingeklebten Isolierröllchen. Wodurch beim MT-Stoß die Kräfte aus den Schienenenden mit der Keilwirkung der Schrauben in der Laschenkammer und weiter in die verspannten Isolierlaschen übertragen wird. Der S-Stoß wird überwiegend wegen der Witterung nicht mehr im Gleis sondern nur in der Werkstatt hergestellt. Er wird auch nur mit 900 Nm festgezogen und muss 24 Std. aushärten.
Der Isolierstoß MT ist nach dem ersten Verspannen + Nachverspannen befahrbar. Trotzdem sollten während der Aushärtung keine Zugsspannungen (Längst der Schienen) auftreten. In einer Betriebspause kann der Stoß gefertigt, geklebt und zusammengebaut werden. Bei einem Drehmoment von 1000 Nm ist der Stoß befahrbar und sollte ab sofort stromdicht der Signaltechnik zur Verfügung stehen.
Wegen seiner Unempfindlichkeit gegenüber der Witterung kann der MT –Stoß auch in längeren Betriebspausen im Gleis gefertigt werden. Aber er kann auch vorgefertigt werden und dann später mit dem Rest des Schienenbandes vor Ort eingebaut werden.
Quelle: Beschreibungen und Bilder von Thorsten Schaeffer, Grafiken von Matthias Müller
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