Schienenbefestigungsmittel:

Aufgaben der Schienenbefestigungsmittel:
Sie verbinden die Schiene über eine sogenannten Rippenplatte mit der Schwelle zu einem Gleisrahmen. Dieser Rahmen (das Gleis) muss verdreh- und durchschubsicher sein. Die Schiene darf sich in der Längsrichtung nicht verschieben, umkippen und sich auch nicht verdrehen lassen.

Schienenbefestigungsmittel


Der Druck der Schienenbefestigungsmittel sollte bei ca. 180 – 220 kN liegen. Eine elastische Lagerung der Schienen (mittels einer Kunststoffunterlage Zw) vermindert gleichzeitig den hohen Verschleiß der Schienenbefestigungsmittel. Diese Zwischenlage erhöht auch die Reibung zwischen Schiene und der Befestigung. Bei dem normalen Oberbau auf Holz, wird auf der Schwelle eine Rippenplatte aus Stahl befestigt. Die seitlich angeordneten Rippen (Schwalbenschwänze) dieser Rippenplatte geben der Schiene in Querrichtung für die Spursicherung den erforderlichen Halt. In die halbkreisförmigen Aussparungen in den Schwalbenschwänzen der Rippen werden die Hakenschrauben seitlich eingeschoben. Darüber setzt man eine Klemmplatte oder auch Spannklemme, die die Aufgabe besitzt mittels eines Federrings (nur bei K- Oberbau, bei KS wird eine Unterlegscheibe aufgelegt) und einer Schraubenmutter die Schiene auf die Rippenplatte zu pressen. Auf Betonschwellen wird ein sog. W-Oberbau eingesetzt.

Schienenbefestigungsmittel

Der W-Oberbau wird durch die beidseitig des Schienenfußes angeordneten Winkelführungsplatten in der Spur gehalten. Diese werden in die Vertiefungen im Beton eingelegt und mit einer Schwellenschraube in den dafür schon beim gießen der Betonschwelle eingebauten Dübel geschraubt sichert die Schiene gegen seitliches Verschieben. Durch den Einbau einer Isoliereinlage unter der Winkelführungsplatte, ist die Schiene gegenüber der Schwelle isoliert (stromdicht).

Quelle: Beschreibungen und Bilder von Thorsten Schaeffer

 
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